FCT weiter unter bewährter Führung

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Von den 47 anwesenden Wahlberechtigten wurden ohne Gegenstimme zu Beisitzern berufen: Otto Bauer, Kilian Dettenhöfer, Andreas Gottwald, Hans-Georg Hagen, Wilhelm Hartmann, Wolfgang Hempfling, Christian Kaiser, Thomas Lindner, Jan Madalsky, Andreas Payer, Christian Payer, Otto Ruff, Heinz Rupprecht, Harald Saß, Erich Schmid, Rainer Sebald, Christian Seyß, Jürgen Stachowski und Uwe Vogel. Jugendleiter bleibt Bernhard Neukam und als Spielleiter für die beiden Herrenmannschaften fungieren weiterhin Wilhelm Hartmann und Christian Seyß, unterstützt von Markus Dettenhöfer und  Heinz Rupprecht.

Vor den Wahlen hatte Vorstand Roland Laier die letzte Amtsperiode Revue passieren lassen. Als wichtigstes Projekt für den Fortbestand des Vereins bezeichnete er den Beitritt zur Jugendfördergemeinschaft Auerbacher Land. Dort sei es möglich, allen Kindern und Jugendlichen eine alters- und leistungsgerechte Förderung angedeihen zu lassen und ihnen somit die Möglichkeit zum Spielen und vor allem dem Spaß am Fußball zu  geben. Im Kleinfeldbereich könne man sich über sehr erfolgreiche Arbeit freuen, man sei in allen Altersklassen mit einer Mannschaft vertreten. Die E-Junioren konnten jüngst sogar die Herbstmeisterschaft feiern.

Die erste Herrenmannschaft konnte in der vorletzten Saison nach einem wahren Relegationskrimi die Klasse erhalten. Dies sei vor allem ein Verdienst des Trainergespanns Jürgen Kruse und Michael Wosahlo, die zum zweiten Mal eingesprungen waren und die Mannschaft in fast auswegloser Lage übernommen hätten. Mit Stefan Niebler konnte ein erfahrener Landesligaspieler als Spielertrainer gewonnen werden. Gleich im ersten Jahr führte er die Mannschaft bis ins Viertelfinale des Totopokals. Nach anfänglichen Problemen liege die Erste in dieser Saison nun auf Kurs.

Die zweite Mannschaft konnte in der vergangenen Saison mit einer erstaunlichen Leistung und dem siebten Tabellenplatz den Verbleib in der A-Klasse sichern, belegte man doch eine Spielzeit zuvor den letzten Platz. In dieser Saison müsse die Zweite aktuell eine Durststrecke durchleiden. Laier forderte hier mehr Engagement und vor allem mehr Trainingsfleiß von den Aktiven ein.

Für die Sparte Tennis berichtete Spartenleiter Werner Gebhardt. Fünf Mannschaften spielen im aktiven Spielbetrieb, dazu kämen die Teilnahme an zahlreichen Turnieren. Auch die Tennissparte in Troschenreuth spüre ein Nachlassen des Interesses am Tennissport, aber noch könne man mit der Mitgliedersituation zufrieden sein, so Gebhardt, der Nachwuchs sei nach wie vor sehr aktiv.

Im gesellschaftlichen Bereich standen die Festlichkeiten zur 950-Jahr-Feier von Troschenreuth im Mittelpunkt, an der sich der FCT intensiv beteiligte. Höhepunkt jeden Jahres sei das Open Air auf dem Sportgelände. Mit der 20. Ausgabe der Dorfolympiade habe man einen würdigen Abschluss dieser Veranstaltung feiern können und freue sich auf eine Neuausrichtung des 3-Tage-Festes im kommenden Jahr, wie Laier in einer Vorschau auf die Zukunft erklärte.

Umfangreiche Investitionen in Erhalt und Ausbau des Sportgeländes listete der Vorsitzende auf. So habe man das Sportheim mit einem Wärmeschutz versehen und das Dach teilweise neu gedeckt. Die Kabinen wurden saniert und die Duschen erneuert. Es wurden zwei Fertiggaragen angeschafft,  eine dritte sei in Aussicht. Diese dienen nun als Lager für Sportgeräte und Maschinen. Dadurch wurde Platz im Sportheim frei, den man in eine zweite, größere Schiedsrichterkabine umwandelte.  Zusätzlich konnte man noch sehr günstig einen neuen Essensverkaufstand errichten. Der Vorbau vor dem Sportheim konnte mit einer Planenanlage als Witterungsschutz versehen werden. Trotz dieser Investitionen konnte Kassier Manfred Popp noch von einer ausgeglichenen Kassenlage berichten, die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Wolfgang Hempfling trug im Auftrag der Vorstandschaft Planungen zur Umsetzung des Bergrechts bei der Verfüllung der ehemaligen Röthelgruben mit Erdaushub und Bauschutt der Klasse 1 neben dem Sportgelände vor. Nach fast zwei Jahren an Planungen und Prüfungen bekam der Verein die rechtliche und steuerliche Unbedenklichkeit des Projekts bestätigt. Die Versammlung ermächtigte die Vorstandschaft, entsprechende Verträge abzuschließen, von denen der Verein langfristig profitieren würde.

Die Mitglieder stimmten weiterhin notwendigen Änderungen der Vereinssatzung bei den Haftungsregeln für den Vorstand, einer Änderung bei der Wahl eines Jugendvertreters und einer Korrektur bei den Spartenbestimmungen ohne Gegenstimme zu. Ausführlicher wurde ein Antrag auf Anpassung der Mitgliedsbeiträge diskutiert, doch letztendlich fand sich auch hier eine große Mehrheit für die zukünftige Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern und der damit verbundenen Neuordnung der Beitragssätze.