Ein Vierteljahrhundert auf den Sportplätzen unterwegs

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Vergnügungswart Klaus Ebner konnte im Sportheim des SV Neuhaus neben den Schiedsrichtern des Pegnitzgrundes auch eine Vielzahl von Vertretern aus Politik und Sport begrüßen. Besonders willkommen hieß er die beiden Ehrenobmänner Roland Engel und Horst Schmidt sowie die Ehrenmitglieder Georg Nepf, Robert Mohler, Heinz Wölfel und Michael Weber. Stellvertretender Landrat Norbert Reh überbrachte die Grüße des Landkreises. Er bestätigte den Schiedsrichtern, sie würden kein leichtes Amt ausüben und dankte auch den Lebensgefährten, die die Abwesenheit in Kauf nähmen. An Kreisschiedsrichter-Obmann Stefan Stadelmann überreichte er ein Motivationskuvert des Landkreises. Auch Bürgermeister Josef Springer vom Markt Neuhaus hatte ein kleines Kuvert im Gepäck und dankte allen, die sich entschieden haben, dieses Ehrenamt zu übernehmen.

Obmann Stefan Stadelmann sah die Feier als würdigen Rahmen, Personen zu ehren, die ihren Dienst schon 40 Jahre tun. Er freute sich über die durchwegs guten Leistungen der Spitzenschiedsrichter. Im Augenblick könne die Gruppe mit Jan Hoffmann vom TSV Röthenbach und Torsten Wenzlik vom TSV Velden zwei Bayernliga-Schiedsrichter vorweisen. Fabian Zimmermann vom SK Heuchling hätte zudem den Sprung in die Landesliga geschafft. Stadelmann dankte dem Ausschuss sowie allen Schiedsrichtern, die unterstützen, egal mit wie vielen Spielen. Sein besonderer Dank ging an alle, die kurzfristig Spiele übernähmen, teilweise drei bis vier Spiele in der Woche. Er bedauerte, dass immer wieder Schiedsrichter gesundheitsbedingt wegbrechen würden. Lob zollte er der guten Zusammenarbeit mit den drei Schiedsrichtergruppen im Kreis.

Für zehn Jahre aktive Schiedsrichtertätigkeit wurde Önder Sariaydin vom TSV Neunhof ausgezeichnet. Stadelmann lobte seinen Einsatz für junge Assistenten. Besondere Anerkennung erhielt für 15-jähriges Ehrenamt Georg Friedrich vom SV Osternohe, der zu seinen Spielen meist mit dem Fahrrad anreist. Ebenfalls seit 15 Jahren aktiv ist Claus Gründel vom SV Offenhausen , der als Assistent auch in der Bezirksoberliga eingesetzt war. Immer auch kurzfristig einsetzbar sei Peter Schramm vom TSV Katzwang, der von der Schiedsrichtergruppe Jura Nord zum Pegnitzgrund gekommen war und ebenfalls 15 Jahre engagiert ist. Großes Lob erhielt der für 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit ausgezeichnete Johannes Oßmann vom SV Alfeld. Er sei aus der Bezirksoberliga freiwillig ausgeschieden, um einem jüngeren Kameraden Platz zu machen. Seit einigen Jahren ist er zudem Kassier der Gruppe.

Eine Laudatio hielt Wolfgang Schwemmer für Gerd Rösel vom SV Alfeld, der seit 20 Jahren aktiver Schiedsrichter ist. Er verfüge über einen scharfen Instinkt, habe dieser immer alles im Blick gehabt und sei ein hervorragender Linienrichter in der Bayernliga und Landesliga gewesen. Auch durch Proteste seitens Spielern oder Zuschauern hätte er sich nie beirren lassen. Seit über zwei Jahren begleitet er zudem eine Funktion im Gruppenschiedsrichterausschuss und ist hier für die kurzfristige Einteilung zuständig.

Bereits seit 25 Jahren ist Harald Saß vom FC Troschenreuth aktiver Schiedsrichter. Er leitet Spiele im Jugend, Frauen und Herrenbereich und ist einer der wenigen einsatzbereiten Schiedsrichter im oberen Pegnitzgrund. Er erhielt das Ehrenzeichen in Gold der Bezirksschiedsrichtervereinigung Mittelfranken.

Die besondere Auszeichnung für 40-jährige Schiedsrichtertätigkeit nahm Ehrenobmann Horst Schmidt vor. Im Jahr 1972 hatte Ludwig Eichenmüller die Prüfung im Alter von 31 Jahren abgelegt. Obwohl sein Verein, der SV Etzelwang mittlerweile nicht mehr zum Pegnitzgrund gehöre, sei er seiner Schiedsrichtergruppe immer treu geblieben. Leider hätte ein Fußbruch seine Laufbahn abrupt beendet. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Männergesangverein Neuhaus sowie Philipp und Lukas Rösel.

 

Fotos: Hofmann