Polizeibeamter fing sich blaues Auge ein

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Es war schon weit nach Mitternacht, die Musik hatte bereits aufgehört zu spielen, und die letzten Gäste scharten sich um die Bar. Der 38-Jährige hatte gerade seinen Dienst im Ausschank hinter sich und wollte noch in Ruhe ein Bier an der Bar trinken. Im Augenwinkel erkannte der geschulte Blick des Polizeibeamten eine sich anbahnende Schlägerei.

Heftigen Schlag gespürt

Er ging dazwischen, packte den vermeintlichen Rädelsführer und wollte ihn im Polizeigriff nach draußen führen. Dann spürte er einen kurzen, aber heftigen Schlag aufs linke Auge, das auch sofort zu bluten begann. So schilderte der 38-jährige Polizeibeamte seine Sicht des Vorfalls.

Wer den Schlag genau ausführte, konnte er nicht sagen. Er hatte aber den 20-jährigen Angeklagten im Auge, der ihm dann gesagt haben soll: „Wenn du meinen Freund packst, dann hau' ich dir aufs Maul."

Dies verneinte der Angeklagte. Er habe so etwas gesagt wie: „Wenn man sich einmischt, muss man damit rechnen, was abzukriegen." Er beharrte darauf, nicht zugeschlagen zu haben. „Ich wollte nur schlichten, wenn ich dabei jemanden verletzt haben sollte, so tut es mir leid."

Er habe aber lediglich seinem Freund helfen wollen. Vorausgegangen war eine kleinere Schubserei zwischen seinem Freund und einem weiteren Jugendlichen. Nach diesem kurzen Wortgefecht sei ein ihm zunächst unbekannter Mann von hinten an seinen Freund herangetreten und habe ihn ohne Vorwarnung gepackt und weggezerrt.

Versucht zu trennen

Da sei er dazwischen, habe aber lediglich versucht, die beiden zu trennen. Dass er sich mit einem Polizisten anlegte, wusste der junge Mann zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auch wer den Schlag ausgeführt haben soll, konnte der Angeklagte nicht beantworten. „Da waren auf einmal so viele Leute da, es hätte jeder sein können." Dass der vom Polizisten „abgeführte" 25-Jährige versehentlich mit Kopf oder Ellbogen die Verletzung verursacht haben könnte, wurde vom Gericht als unmöglich angesehen. Der Polizeibeamte ist etwa zwei Köpfe größer als der 25-Jährige.

Der Mann bestätigte auch vor Gericht, dass er auf keinen Fall die Verletzung habe verursachen können. Doch auch er konnte nicht sagen, wer den Schlag letztlich ausführte. „Es ist schon komisch, dass Sie sich an alles erinnern, nur nicht, was Ihr Freund zu diesem Zeitpunkt gemacht hat", meinte Staatsanwalt Daniel Götz.

Nach der Beweisaufnahme wandelte Richter Rainer Friedlein die vorsätzliche Körperverletzung in eine fahrlässige um und regte gleichzeitig eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße an. Nicht ohne jedoch den Angeklagten noch einmal darauf hinzuweisen, dass seine Beteiligung an den Geschehnissen keineswegs ausgeschlossen ist: „Sie waren der einzige männliche Freund des vom Beamten Abgeführten, außerdem hatte sonst kein Beteiligter einen Grund für den Schlag."

Geldbuße geht an Verein

Nach kurzer Rücksprache mit seinem Verteidiger Friedrich Stöhr aus Bayreuth nahm der Angeklagte diesen Vorschlag an; auch der Staatsanwalt signalisierte seine Bereitschaft. Der 20-Jährige muss nun 400 Euro Geldbuße an den FC Troschenreuth überweisen.

„Davon kann ja der Verein im nächsten Jahr einen Sicherheitsdienst für das Open-Air mitfinanzieren, damit nicht Polizisten auch noch privat den Kopf hinhalten müssen", meinte Richter Friedlein.
26.1.2005 0:00 MEZ
  
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