Hohe Auszeichnung beim Tag des Ehrenamts

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Verdiente Funktionäre der Fußballvereine im Spielkreis Erlangen-Pegnitzgrund wurden zu einem Tag des Ehrenamtes in das Sportheim des SV Buckenhofen in Forchheim eingeladen. Kreisvorsitzender und Kreisspielleiter Max Habermann begrüßte neben den verdienten Fußballern auch zahlreiche Ehrengäste des Fußballverbandes und der Politik. In seiner Begrüßungsrede sprach er von den großen Herausforderungen, denen die Vereine gegenüber stehen. Mit Fußball alleine locke man keine Jugendlichen mehr an. Die Vereine müssten sich breit aufstellen, um zu überleben, und neue Konzepte entwickeln. Die zu ehrenden Sportler rief er auf, auch weiterhin Stützen für ihre Vereine zu bleiben.

DSCF4541Dieter Habermann, Verbandsehrenamtsreferent im Bayerischen Fußballverband und Mitglied der Ehrenamtskommision im DFB definierte das Ehrenamt als Ehre, nicht als Amt. Doch diese Ehre sei im Wandel, auf ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Zeit bezogene Tätigkeiten würden immer wichtiger. Nötig seien auch Angebote der Vereine für die ältere Generation. Er bat darum, die Betreuung von Flüchtlingen als Chance zu begreifen, denn Fußball würde überall auf der Welt nach den gleichen Regeln gespielt. Das Thema Flüchtlingshilfe nahm auch sonst breiten Raum in den Redebeiträgen ein, so schilderten der Landtagsabgeordnete Thomas Glauber, Landrat Hermann Ulm und Bürgermeister Franz Streit, welche Unterstützung die Vereine bei der Betreuung der Flüchtlinge von staatlicher bzw. kommunaler Seite erhalten könnten. Von Seiten des Sports stehen über die Ägidius-Braun-Stiftung Fördermittel für die Fußballvereine für die Flüchtlingshilfe bereit. Der FC Troschenreuth, der ASV Möhrendorf und die SpVgg Dürrbrunn-Unterleinleiter bekamen vom Kreisvorsitzenden Max Habermann als erste Vereine im Spielkreis jeweils einen Förderscheck über 500 Euro aus dem Programm "1:0 für ein Willkommen" überreicht. Das Geld ist zweckgebunden für die Integration der Flüchtlinge in die Sportvereine zu verwenden.

DSCF4651Als "Lebens-Oskar" bezeichnete der Kreisehrenamtsbeauftragte, Alexander Männlein, die Ehrung des Deutschen Fußballbundes mit der DFB-Uhr mit Urkunde. Dies sei die höchste Auszeichnung, die der Fußballbund für das Ehrenamt vergibt. Mehr als zehn Jahre (Damen) bzw. 15 Jahre (Herren) intensiver Vereinsarbeit sind Voraussetzung, diese Ehrung zu erhalten. Neunzehn solcher Ehrungen nahmen er und der Bezirksehrenamtsreferent, Stefan Merkel, vor. Als einziger Vertreter des oberen Pegnitzgrundes erhielt Harald Saß vom FC Troschenreuth diese Auszeichnung überreicht. Er ist seit 24 Jahren in der Vorstandschaft des FC Troschenreuth in verschiedenen Positionen tätig. Aktuell ist er der Vereinsehrenamtsbeauftragte, kümmert sich zudem um die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, die IT-Technik, die Kommunikation mit Ämtern und Verbänden und ist auch bei der JFG Auerbacher Land in der Verwaltung aktiv, wie Alexander Männlein in seiner Laudatio hervor hob. Die silberne Raute, das Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes, erhielt die DJK Willersdorf. Silvia Wagner vom TSV Kirchehrenbach wurde als Kreissiegerin beim BFV-Ehrenamtspreis geehrt. Sie wurde in München auch als Bayernsiegerin gekürt.